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SanAktiv
DAS AKTIVE SANITÄTSHAUS
Willkommen bei SanAktiv, Ihrem aktiven Sanitätshaus.
Diese Seiten geben Ihnen einen Überblick über rehabilitative und orthopädie-technische
Hilfsmittel aus dem Hause SanAktiv. Unsere Philosophie zeichnet sich durch enge
Zusammenarbeit mit Fachärzten, Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern aus.
Bei uns finden Sie alles unter einem Dach: ein umfassendes Sortiment an Sanitätshausartikeln
sowie Rehabilitations- und orthopädietechnische Hilfsmittel, Beratungsgespräche
durch unser serviceorientiertes Fachpersonal und individuell ausgearbeitete
Versorgungskonzepte bieten Ihnen jede Hilfe und Unterstützung, die Ihnen im
Versorgungsfall den Alltag leichter machen.
Die Zufriedenheit unserer Kunden und Patienten sowie die optimale Qualität der
Produkte und Hilfsmittel sind unsere vorrangigen Ziele. Wir arbeiten mit einem
Qualitäts-Management-System und sind zertifiziert nach den Normen ISO 9001 und
DIN EN 46001.
Reinhold Müller, Bernd Hempel
Orthopädiemechaniker-Meister
Geschäftsführende Gesellschafter
Orthopädie
Die Technische Orthopädie von SanAktiv präsentiert sich im "Haus der Gesundheitspartner"
auf 1.500 Quadratmetern. Vier Orthopädietechniker-Meister, ein Orthopädieschuhmacher-Meister,
siebzehn Orthopädietechniker und sechs Orthopädieschuhmacher versorgen Kunden
und Patienten mit Prothesen, Orthesen, Stützmiedern, Korsetts, Bandagen, Schuhzurichtungen,
Einlagen, orthopädischen Maßschuhen u.v.m.
Informieren Sie sich auf diesen Seiten über die Möglichkeiten der modernen Orthopädie-Technik.
Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, freuen wir uns
über Ihren Anruf, Ihre Email oder Ihren
Besuch in einer unserer Filialen.
Kopf - Orthesen
Wir fertigen für Sie u.a.:
Cervikalorthesen nach Gipsabdruck für den Halswirbelbereich bei Wirbelsinterungen
oder -metastasen zur Fixierung der Halswirbelsäule.
Maßangefertigte oder auch konfektionierte Kopfschutzhelme für Epileptiker, Spastiker
oder sturzgefährdete Patienten.
Oberarm - Orthesen
Sie erhalten bei uns u.a.:
Konfektionierte Orthesen, wie Armabduktionsorthesen nach Schulter-OP's, Luxationsorthesen
und Frakturorthesen.
Maßgefertigte Orthesen bei Ellenbogenbeugekontrakturen oder Lähmungsorthesen.
Oberarm - Prothesen
In der Oberarmprothetik unterscheiden wir in passive und aktive Prothesen.
Passive Armprothesen dienen als kosmetischer Ersatz und Ausgleich. Sie
werden in Schalen- oder Rohrskelettbauweise hergestellt. Es gibt verschiedene
Passteile, die zum Einsatz kommen. Die Prothesenhand kann auch mit Greiffunktion
und das Ellenbogengelenk auch mit Einrastfunktion ausgestattet werden.
Aktive Oberarmprothesen haben einen funktionellen Anspruch. Hier wird
unterschieden in Eigenkraft-, Hybrid- und Fremdkraftprothesen.
Bei Eigenkraftprothesen wird über Bandagenzüge (über Schulter) das Ellenbogengelenk
gebeugt, gestreckt oder eingerastet, die Hand geöffnet oder geschlossen.
Hybridprothesen sind teils eigenkraft-, teils fremdkraftgesteuert. In der Regel
wird das Ellenbogengelenk über eine Zugbandage betätigt. Die myoelektrische
Hand wird von den Hautelektroden im Schaft angesteuert. Abhängig von den Gegebenheiten
(z.B. Stumpflänge, Muskelpotentiale, etc.) werden verschiedene Hand- und Ellenbogenpassteile
verwendet.
Bei fremdkraftgesteuerten myoelektrischen Oberarmprothesen wird das Ellenbogengelenk,
das Handdrehgelenk und die Hand über die Sensoren gesteuert. Als Ellenbogengelenk
hat sich das Utah-System (Fa. MotionControl) durchgesetzt.
Wir haben die Möglichkeit im Vorfeld alle Handsteuerungen mit Hilfe des MyoBoy
am Patienten zu simulieren, um eine optimale Versorgung zu ermöglichen
Unterarm - Orthesen
Konfektioniert oder als Massanfertigung werden u.a. verwendet:
- Ruhigstellungsorthesen bei Sehnenscheidenentzündung,
- Korrekturorthesen für Hand- und Fingergelenke bei Rheumatikern,
- Post-OP-Schienen,
- Quengelorthesen bei Beuge- und Streckdefiziten
Unterarm - Prothesen
Es gibt passive und aktive Unterarmprothesen.
Die passiven Armprothesen dienen als kosmetischer Ersatz und Ausgleich. Die
Fixierung wird entweder durch eine Schaftverklammerung am Ellenbogen oder durch
die Silicon-Haftschafttechnik ermöglicht. Die kosmetische Verkleidung besteht
aus einem PVC- oder Siliconhandschuh. Es gibt die kosmetischen Handschuhe in
verschiedenen Hauttönungen und Größen für Kinder, Damen und Herren. Zusätzlich
besteht die Möglichkeit, ein Abbild der verbliebenen Hand herzustellen (in Kooperation
mit Fa. O. Bock).
Die aktiven Armprothesen unterscheiden sich in Eigenkraftprothesen und Fremdkraftprothesen.
Vorrangiges Versorgungsziel ist Funktionalität. Mit der Hand können Gegenstände
gegriffen und gehalten werden.
Bei Eigenkraftprothesen wird mittels einer Bandage (über Schulter) die Hand
über einen Bowdenzug geöffnet bzw. geschlossen. Vorteil der Eigenkraftprothese
ist die Rückmeldung der Griffkraft.
Die Fremdkraftprothesen werden über Hautelektroden gesteuert, die im Prothesenschaft
eingebettet sind. Die Muskelströme liefern die Steuerbefehle, die von den Elektroden
gemessen und verstärkt werden. Je nach Muskelanspannung wird die Hand geöffnet,
geschlossen oder gedreht. Es gibt verschieden myoelektrische (myo=Muskel) Handtypen
mit unterschiedlichen Steuerungen.
Die neueste Innovation ist die Sensor-Hand (Fa. Otto Bock), die an Daumen, Zeige-
und Mittelfinger Sensoren besitzt, die die aktuellen Druck- und Scherkräfte
messen und auswerten. Mit der Hand lassen sich auch zerbrechliche Gegenstände
greifen (z.B. ein leerer Plastikbecher, der dann gefüllt wird). Sobald der Gegenstand
rutscht greift die Hand automatisch nach.
Eine weitere Neuheit ist die ProControl-Steuerung (Fa. UtahArms), die sich ständig
den momentanen Muskelpotentialen anpasst (es muß nicht nachreguliert werden).
Im Finger- und Handbereich bieten wir auch sehr individuelle Versorgungslösungen
aus dem Material Silicon an.
Rumpf - Orthesen
Bei Erkrankungen der Wirbelsäule wie Skoliose, Morbus Scheuermann, Wirbelfrakturen
u.a. werden Orthesen in Form von diversen Korsettversorgungen eingesetzt (z.B.
Cheneau-Korsett, 3-Punkt-Korsett). Konfektioniert oder nach Gipsabdruck gefertigt
dienen sie der Korrektur, Haltungsverbesserung oder Ruhigstellung.
Hüfte - Orthesen
Die Versorgungen nach Hüftgelenkimplantaten erfolgen mit einer gelenksichernden
Hüftorthese nach Gipsabdruck oder konfektioniert.
Andere hüftübergreifende, beckenhohe Geh-Orthesen werden bei höheren Schädigungen
der Wirbelsäule wie Spina bifida oder Querschnittslähmungen eingesetzt. Sie
ermöglichen das Stehen und Gehen.
Hüfte - Prothesen
Der Schaft ist bei Prothesen im Hüftbereich als beckenumgreifender Korb gestaltet,
um die Fixierung der Prothese am Körper zu ermöglichen.
Bei der Hüftexartikulation (HE) kann der Patient das Kniegelenk und Hüftgelenk
nicht aktiv beugen, der Bewegungsablauf wird über eine Beckenkippung eingeleitet.
Spezielle Hüft- und Kniegelenkpassteile ermöglichen eine kosmetisch akzeptable
Lösung auch beim Sitzen. Durch den statischen Aufbau wird die Standphasen-Sicherheit
gewährleiset.
Oberschenkel - Orthesen
Oberschenkelorthesen werden bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern eingesetzt.
Spezialisiert auf Patienten mit Post Polio Syndrom (PPS) stellen wir extrem
leichte, hochfeste Orthesen aus PrePreg her (700g-1100g).
Im Spezialbereich Kinderversorgungen stellen wir in enger Zusammenarbeit mit
Ärzten und Physiotherapeuten alle Arten von Orthesen für Kinder mit Cerebralparesen,
Spina bifida und anderen Krankheitsbildern her. Hauptgewicht wird hierbei auf
"mitwachsende" Orthesensysteme, monolaterale (einseitige) Schienenführung und
Versorgungsakzeptanz (Compliance) gelegt.
Oberschenkel - Prothesen
Schafttechniken Bei der konventionellen querovalen Schaftbettung wird das Gewicht
hauptsächlich auf der Tuberbank getragen. Der Patient sitzt mit dem Sitzbein
(Tuber ossis ischii) auf der Tuberbank. Bei durchblutungsgestörten Patienten
ist diese Schaftform nicht geeignet, da die Zirkulation der Blutgefäße behindert
wird. Der Halt wird durch Unterdruck und/oder Bandagen gewährleistet.
Die Sitzbeinumgreifende längsovale Stumpfbettung verklammert sich zwischen Sitzbein
und Trochanter maj.. Die Form orientiert sich an anatomischen Gegebenheiten
und ist bei durchblutungsgestörten Patienten empfehlenswert. Das Gewicht wird
neben der knöchernen Verklammerung über die gesamte Stumpf- bzw. Schaftfläche
abgefangen.
Zusätzlich gibt es noch die Silicon-Haftschaft-Bettung. Meist wird hierbei die
längsovale Schaftform verwendet.
Der Patient rollt sich den Siliconliner auf den Stumpf und kann dann sogar im
Sitzen die Prothese anziehen. Der Siliconliner hat am Ende einen Arretierungsstift,
der dann im Schaft im Verschlußmechanismus einrastet. Zum Ausziehen der Prothese
betätigt der Patient einen Auslöseknopf.
Die Vorteile dieser Technik sind der absolut sichere Halt der Prothese am Stumpf,
einfaches kraftsparendes Einsteigen in den Schaft und die durchblutungsfördernde
Kompression des Liners. Deshalb ist die Liner-Versorgung gerade bei geriatrischen
und durchblutungsgestörten Patienten indiziert.
Knie - Orthesen
Knieorthesen kommen in den unterschiedlichsten Ausführungen nach Kreuz- und
Seitenbandverletzungen, Meniskusläsionen, Knie-Operationen, nach Implantation
von künstlichen Gelenken oder bei O- bzw. X-Beinfehlstellungen zum Einsatz.
Sie dienen der Gelenkführung, der Bewegungslimitierung des Kniegelenks, der
Knieruhigstellung, zur Schmerzlinderung, Kniesicherung und Korrektur.
Abhängig von der Tragedauer und dem Schweregrad der Fehlstellung oder Verletzung
werden sie konfektioniert angepasst oder individuell nach Gipsabdruck angefertigt.
Dem Einsatzbereich entsprechend werden Knieorthesen aus leichten Materialien
wie Karbonfaser und PrePreg, Kunststoffen und Textilien kombiniert mit Gelenkschienen
aus Stahl oder Titan gefertigt.
Knie - Prothesen
Knieexartikulations(KE)-Prothesen bestehen aus dem Schaft, speziellem Kniegelenk,
Verbindungselement, Prothesenfuß und kosmetischer Verkleidung.
Der Vorteil der KE-Prothese ist die Endbelastbarkeit, d.h. dass der obere verbliebene
Anteil des Kniegelenks die Hauptkräfte aufnehmen kann. Die Schafttechnik ist
individuell. Die klassische Bettungstechnik besteht aus einem polsternden Softsocket,
der die knöcherne Kniegelenkstruktur widerspiegelt. Die Fixation wird über die
Verklammerung über dem Kniegelenk gewährleistet.
Bei durchblutungsgestörten Patienten wenden wir die Haftschafttechnik an. Diese
Schafttechnik besteht aus einem sich anpassenden Gelliner, einem kräfteaufnehmenden
Carbonschaft und einer Vakuumhülle, die die Fixation gewährleistet.
Das Kniegelenk ist immer 4- oder 7-achsig und hält die aus dem Sitzen resultierende
Oberschenkel-Beinlängenverlängerung so kurz wie möglich.
Die Wahl der Kniegelenk-Systeme ist abhängig vom Aktivitätsgrad. Vom gesperrten
Kniegelenk bis hin zum schwung- und standphasengesteuerten Kniegelenk für den
aktiven Läufer ist vieles möglich.
Die Fußkonstruktion wird ebenfalls individuell gestaltet.
Unterschenkel - Orthesen
Unterschenkelentlastungs-Orthesen werden bei Pseudarthrosen, Osteomyelitis,
Gelenkerkrankungen, Druckgeschwüren mit Wundheilungsstörungen, nach plastischer
Weichteildeckung im Fußbereich und Verletzungen des Fußes langfristig oder als
Interimsversorgung eingesetzt. Ziel ist die Entlastung des betroffenen Bereiches
bei gleichzeitiger Mobilisierung des Patienten. Zum Einsatz kommen hierbei individuell
nach Gipsabdruck hergestellte Entlastungsorthesen, die aus leichten Materialien
wie Carbonfasern/PrePreg bestehen.
Unterschenkelkorrektur-Orthesen kommen bei Klumpfuß, Spitzfuß und Hackenfuß
nachts zum Einsatz und sind bei Bedarf mit Quengelfunktion ausgestattet.
Unterschenkelorthesen bei Spina bifida basieren auf einem Versorgungskonzept
nach Dr. Ferrari.
Unterschenkel - Prothesen
Unterschenkelprothesen sind sehr unterschiedlich in ihrer Ausführung.
Die Konstruktion besteht generell aus dem Schaft (Verbindung zum Stumpf), einer
Verbindungskomponente, dem Prothesenfuß und der kosmetischen Verkleidung.
Die Schafttechnik ist abhängig von den Gegebenheiten des Stumpfes, aber auch
von der Grunderkrankung (Anamnese) des Patienten.
Schafttechniken
Der Unterschenkel-Prothesenschaft mit Softsocket ist eine klassische Einbettungstechnik,
wobei der Schaft aus einem Weichwandschaft, der die knöcherne Struktur des Stumpfes
widerspiegelt und über dem Kniegelenk durch eine Verengung eine Umklammerung
ermöglicht, und einem stabilisierenden und kräfteaufnehmenden Carbonaußenschaft
besteht.
Die klassische Einbettungstechnik mit Oberschenkel-Hülse ist notwendig bei Kniegelenk-Instabilität
und ultrakurzem Stumpf. Seitliche Kniegelenk-Führungsschienen und eine Oberschenkel-Manschette
aus Leder oder eine vordere Carbonspange ergänzen die klassische Einbettung.
Bei der Haftschafttechnik mit Verschlußsystem besteht der Schaft aus einem Gel-
oder Siliconliner und einem stabilisierenden, kräfteaufnehmenden Carbonaußenschaft.
Die Druckverteilung des Körpergewichts wird möglichst auf die komplette Stumpfoberfläche
verteilt und so eine punktuelle Kraftaufnahme verhindert. Der Liner hat am Ende
einen Stift, der sich beim Einsteigen in den Außenschaft verriegelt.
Die Haftschafttechnik mit Vakuum verfügt über eine hydrostatische Bettung wie
die Haftschafttechnik mit Verschlußsystem.
Die Fixierung erfolgt jedoch durch eine abdichtende "Hülle" von der Prothese
zum Oberschenkel. Dadurch wird der Hub nahezu auf null vermindert.
Fuß - Orthopädie-Schuhtechnik
Einlagen
Wir stellen individuelle Einlagen auf Basis des Parocontur-Systems her.
Das Einscannen der Fußsohle erfolgt per Computer durch Streifenprojektion. Dies
ist sowohl unter Belastung, als auch ohne Belastung möglich. Nach dem Scan wird
die Einlage durch den Techniker am PC modelliert.
Das Fräsen erfolgt per CAD/CAM-Fräsmaschine millimetergenau in kurzer Zeit.
Eine Weichbettung bei Spitzenbelastung oder Diabetes mellitus ist auch möglich.
Zusätzlich bieten wir Druckverteilungsmessungen an. Parotec ist ein Druckverteilungssystem,
das in Echtzeit die Druckbelastung an der Fußsohle beim Stehen, Gehen, Laufen
und Sprinten misst und grafisch darstellt. Somit können wir Vorher-Nachher-Messungen
durchführen und die Einlage auf Grund der Messergebnisse optimieren. Diese Messung
dient auch der Diagnose durch den Arzt.
Orthopädische Schuhzurichtung
Dieser Begriff steht für die Einarbeitung von orthopädischen Elementen in den
konfektionierten Schuh. Die vorhandenen Schuhe werden mit Hilfsmitteln nach
funktionellen und kosmetischen Gesichtspunkten so verändert, dass diese im Einklang
mit der ärztlichen Verordnung stehen und eine wesentliche Entlastung bei individuellen
Fuß- und Beinbeschwerden erreicht wird. Es sind mehrmalige Versorgungen für
mehrere Schuhe im Jahr möglich und es besteht keine Zuzahlungspflicht.
Statische Veränderungen: Schuh-, Absatz-, Außen- und Innenranderhöhungen, Verkürzungsausgleich.
Abrollhilfen: Sohlen-, Ballen-, Mittelfuß-, Richtungs-, Rigidus- und Schmetterlingsrollen,
Abroll- oder Pufferabsatz.
Andere orthopädische Schuhzurichtungen: Längs- und Quergewölbestützungen, Sohlen-
und Schaftversteifungen, Punktentlastungen
Orthopädische Maßschuhe
Der orthopädische Maßschuh ist eine handwerkliche individuelle Einzelanfertigung.
Er wird exakt über den persönlichen Leisten hergestellt, entsprechend den Formverhältnissen
des erkrankten oder funktionsgestörten Fußes.
Der Fuß wird in seiner Statik und Dynamik durch orthopädische Elemente wieder
zur Gehfunktion herangezogen. Angestrebt wird eine Entlastung, Stützung und
Bettung.
Bei einem Defekt- oder Körperteilausgleich sowie bei Ruhigstellungs- oder Abwicklungshilfen
werden kosmetische Aspekte mit berücksichtigt.
Eine Auswahl an orthopädischen Schuhen: Straßenschuhe, Hausschuhe, Sportschuhe,
Badeschuhe, Innenschuhe, Interimsschuhe, Arbeitssicherheitsschuhe.
Wir haben uns auf Diabetes- und Rheumatiker-Versorgungen spezialisiert!
Fuß - Orthesen
TR-/CR-Ringorthese
Bei allen Arten des Klump- und Knick-Plattfußes können TR- oder CR-Ringorthesen
zum Einsatz kommen. Die Wirkungsweise entsteht durch die Korrektur des Sprung-
bzw. Fersenbeins bei ringförmiger Rückfußfassung im 3-Punkt-Prinzip.
Nancy-Hylton-Orthese Die Nancy-Hylton-Orthesen werden hauptsächlich bei Kindern
mit Cerebral-Parese mit Hypertonus, Spina bifida und Hemiplegie angewendet.
Diese sehr aufwändige Versorgungstechnik verändert den Muskeltonus durch Stimulation
der Fußsohle und ermöglicht eine bessere Haltungskontrolle und Balanceentwicklung.
Nancy-Hylton-Zertifikat vorhanden
Fußheber-Orthese Fußheberschwächen bzw. schlaffe Lähmungen werden mit konfektionierten
oder maßangefertigten Fußheber-Orthesen versorgt. Für Maßanfertigungen verwenden
wir das besonders leichte und hochstabile PrePreg-Material.
Fuß - Prothesen
Fußprothesen werden in Vor-und Rückfußprothesen klassifiziert.
Vorfußstümpfe mit Bewegung im oberen Sprunggelenk können mit Kurzprothesen versorgt
werden, die am oberen Ende des Knöchels enden. Sie sind in Containerbauweise
mit Vorfußersatz gefertigt oder aus Silicon.
Siliconprothesen unterteilen sich in funktionelle und kosmetische Epithesen.
Letztere werden nach Form, Gestalt und Farbe dem anderen Fuß so angepasst, dass
man kaum einen Unterschied sieht. Generell haben Siliconprothesen den großen
Vorteil der Langlebigkeit. Sie werden wie ein Schuh angezogen und man kann normale
konfektionierte Schuhe darüber tragen.
Rückfußprothesen werden in Schalen- und Halbschalen-Bauweise hergestellt. Sie
haben meist einen weichen Innenschaft.
Sanitätshaus
Wir sind für Sie da und beraten Sie fachgerecht und kompetent.
Unser Sortiment umfaßt: Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Produkte der Wärme-
und Schmerztherapie (z.B. Rotlichtlampen, Heizkissen, Tens- und Akkupunkturgeräte),
fußgerechte Schuhe und Einlagen, Massagegeräte, Waagen, eine Produktpalette
für werdende Mütter, Wärmeunterwäsche, Bücher zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden,
Stützstrümpfe, Inhaliergeräte, Krankenpflegeartikel, Rückenschule, Fitnessartikel.
Es erwartet Sie eine große an Auswahl an funktioneller Miederware und modischer
Wäsche, u.a. von Calida.
Sie können Ihre Hilfsmittelrezepte bei uns einlösen. Wir nehmen Maß und probieren
an, z.B. Bandagen, Einlagen, orthopädische Schuhzurichtungen, Schienen, Gehstützen
und -stöcke, Handorthesen, alle Arten von Kompressionsversorgungen (speziell
auch Lymphversorgungen und Versorgung nach plastischen kosmetischen Eingriffen).
Wir wollen besonders brustoperierten Frauen eine Orientierung geben und halten
ein großes Angebot an Epithesen, Spezial-BH's und Badeanzügen bereit.
Service - Epithesenversorgung
Der Verlust einer oder beider Brüste stellt für eine Frau eine gravierende Veränderung
ihres Lebens dar, nicht nur körperlich, sondern auch in ihrem Selbstbewußtsein.
Bei dem schweren Schritt, sich zum Tragen einer Brustprothese (Epithese) zu
entschließen, stehen wir verständnisvoll begleitend an Ihrer Seite.
Wir haben Produkte von hoher Qualität und mit gutem Tragekomfort in unserem
Angebot.
Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Firmen sind unsere Mitarbeiterinnen
gründlich und stets auf dem neuesten Stand geschult. Sie sind für Sie da, Ihnen
beim Umgang mit einer Epithese, dem Tragen und Pflegen, mit Rat und Tat zur
Seite zu stehen.
Filialen
Filiale Sanitätshaus Luisenstraße
SanAktiv
Luisenstraße 42
10117 Berlin
Tel. 0 30 / 66 63 70-10
Filiale Sanitätshaus Köpenick
SanAktiv
Am Bahndamm 37
12555 Berlin
Tel. 0 30 / 84 85 59-28
Filiale Sanitätshaus Kaulsdorf
SanAktiv im Facharztzentrum
Myslowitzer Str. 49
12621 Berlin
Tel. 0 30 / 5 66 87 35
(im Ärztehaus)
Rehabilitation - Rehatechnik
Neueste Technik sowie die große Leistungsfähigkeit in den Bereichen Beratung,
individuelle Anpassung und kostengerechte Versorgung bietet Ihnen unsere Rehabilitationsabteilung.
Unsere Techniker, die beratenden Mitarbeiter im Innen- und Außendienst und die
hilfsbereiten Fahrer sind in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen Ihre Ansprechpartner.
Der Hausbesuch und die Zusammenarbeit mit Pflegediensten und Sozialstationen
runden unser Angebot als kompetenter Reha-Partner ab.
Wir bieten Alltagshilfen bis hin zur kompletten behindertengerechten Wohnungseinrichtung
und laden Sie ein, unser breites Spektrum vor Ort zu besichtigen. In Zusammenarbeit
mit Ihrem Kostenträger ermöglichen wir schnelle Versorgung, Lieferung frei Haus
sowie Verleihservice. Zuverlässigkeit, Können und Tradition sind die Eckpfeiler
unserer erfolgreichen Tätigkeit!
Wir sind Vertragspartner aller privaten und gesetzlichen Krankenkassen.
Ihr Ansprechpartner für eine individuelle Beratung ist Herr A. Hempel.
Rehabilitation - Leistungen
Angebote und Lieferprogramm:
Hilfen für Bad und WC, Hilfen bei der Körperpflege, Hilfen beim An- und Auskleiden,
Hilfen bei der Hausarbeit, Hilfen beim Essen und Trinken, Gehhilfen, Hilfen
bei der Freizeit und im Beruf, Therapiegeräte, Bewegungstrainer, Betten und
Zubehör, Dekubitus Prophylaxe und Lagerung, Rollstühle und Zubehör, Therapie
und Lagerung, sonstige Hilfen (z.B. Sitzkissen)
Kinderversorgung:
Lagerungshilfen, Aktivrollstühle, Gehhilfen, Betten, Steh- und Bewegungstrainer
Service:
Reparatur an Rollstühlen und Rehabilitationshilfen, Hausbesuche, individuelle
Beratung im Wohnbereich
Partner:
MEYRA, Orthopedia, Thomashilfen, Endres, Bischoff & Bischoff
Kontakt
SanAktiv
Prinzenallee 84
13357 Berlin
Tel.: 0 30 / 49 76 94-50
Fax: 0 30 / 49 76 94-55
Email: info@sanaktiv.de
Web: www.sanaktiv.de
Adressen
Stammhaus
SanAktiv GmbH
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Filiale Sanitätshaus Köpenick
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Am Bahndamm 37
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Tel. 0 30 / 84 85 59-28
Ansprechpartner
Geschäftsleitung: R. Müller
Tel. 0 30 / 49 76 94-50
reinholdmueller@sanaktiv.de
Assistenz der Geschäftsleitung: G. Runge
Tel. 0 30 / 49 76 94-53
g.runge@sanaktiv.de
Sanitätshaus: R. Leistner
Tel. 0 30 / 66 63 70-10
r.leistner@sanaktiv.de
Technische Orthopädie:
Werkstattleiter: K. Müller
Tel. 0 30 / 49 76 94-50
karstenmueller@sanaktiv.de
Klinische Orthopädie/ Orthetik: T. Weller
Tel. 0 30 / 49 76 94-50
thomasweller@sanaktiv.de
Prothetik: K. Müller
Tel. 0 30 / 49 76 94-50
karstenmueller@sanaktiv.de
Orthopädie-Schuhtechnik: R. Schöpf
Tel. 0 30 / 49 76 94-50
rainerschoepf@sanaktiv.de
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